Sylic®-Druckhilfsmittel
Sylic®-Druckhilfsmittel
Innovative Druckhilfsmittel für erstklassige Textildrucke
Erzielen Sie brillante, gestochen scharfe und langlebige Druckergebnisse mit unseren Hochleistungs-Hilfsmitteln für den Textildruck. Unsere Lösungen wurden entwickelt, um Farbbrillanz, Druckschärfe und Prozesseffizienz zu optimieren und gewährleisten eine reibungslose Anwendung sowie hervorragende Farbechtheit auf verschiedensten Stoffarten.
● Brillante und gestochen scharfe Ausdrucke – Verbesserte Farbwiedergabe und Schärfe für hochauflösende Designs.
● Verbesserte Farbechtheit – Erhöht die Wasch-, Reib- und Lichtechtheit für langlebige Drucke.
● Prozessoptimierung – Verbesserung der Pastenstabilität, Vermeidung von Verstopfungen der Siebe und Gewährleistung eines reibungslosen Druckvorgangs.
● Umweltfreundliche Lösungen – VOC-arme, formaldehydfreie Optionen für nachhaltigen Textildruck.
Verbessern Sie Ihren Textildruckprozess mit unseren fortschrittlichen Zusatzlösungen.
Sylic®-Druckhilfsmittel
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Wie verbindet ein Bindemittel für den Farbdruck Pigmente mit Stoff?
▼Acrylbasierte Bindemittel für den Farbdruck bilden eine Polymermatrix, die Pigmentpartikel einkapselt und sich während der Wärmefixierung, typischerweise bei 140–160 °C, an die Faseroberfläche anlagert. Die Vernetzung verbessert die Kohäsionsfestigkeit dieses Films – und beeinflusst damit direkt die Wasch- und Reibechtheit – und reduziert gleichzeitig die Kettenflexibilität. Im Gegensatz zu Reaktiv- oder Dispersionsfarbstoffen besitzt das Pigment keine chemische Affinität zur Faser, daher bestimmt allein die Integrität des Bindemittelfilms die Farbechtheit.
Synthetisches reaktives Verdickungsmittel vs. Natriumalginat: Wann sollte man wechseln?
▼Natriumalginat geliert in Gegenwart von Ca²⁺- und Mg²⁺-Ionen in hartem Wasser ungleichmäßig, was die Viskosität und die Druckqualität beeinträchtigt. Synthetische reaktive Verdickungsmittel widerstehen dieser ionischen Störung durch einen anderen Viskositätsbildungsmechanismus und sorgen so für ein gleichmäßigeres Pastenverhalten bei unterschiedlicher Wasserqualität und Elektrolytkonzentration. Zu den wichtigsten praktischen Vorteilen zählen:
- Höhere Pastenausbeute, was zu einer besseren Farbtiefe pro Gewichtseinheit beiträgt
- Flexibilität zur alleinigen Verwendung oder zur Mischung mit Natriumalginat
- Stabilere Viskosität bei langen Druckvorgängen
Warum spielt der Elektrolytwiderstand bei reaktiven Druckpasten eine Rolle?
▼Reaktive Druckpasten enthalten hohe Konzentrationen an Alkalisalzen – typischerweise Soda oder Natriumhydrogencarbonat – zur Fixierung der Farbstoffe. Anionische Polyacrylat-Verdickungsmittel erhöhen die Viskosität durch elektrostatische Abstoßung zwischen den Carboxylatgruppen der Polymerkette. Wenn Alkaliionen diese Ladungen abschirmen, verknäuelt sich die Kette, und die Viskosität sinkt rapide. Die Folgen für die Druckqualität sind:
- Pasteverdünnung und Farbausbluten an den Mustergrenzen
- Verringerte Farbausbeute bei der Wiederholung
- Inkonsistentes Pastenverhalten zwischen Vorbereitung und Maschinendruck
Wie unterscheiden sich die Anforderungen an Verdickungsmittel beim digitalen Siebdruck im Vergleich zum Rotationssiebdruck?
▼Beim Rotationssiebdruck müssen Verdickungsmittel unter Rakelbelastung eine stabile Viskosität ohne Schaumbildung gewährleisten. Beim reaktiven oder dispersen Tintenstrahldruck erfüllt das Verdickungsmittel eine völlig andere Funktion: Es wird als Vorbehandlungsschicht auf das Gewebe vor dem Farbauftrag aufgetragen und nicht der Farbe beigemischt. Diese Beschichtung muss folgende Eigenschaften aufweisen:
- Verhindern Sie Farbstoffmigration und Farbausbluten auf der Faseroberfläche
- Gleichmäßig trocknen lassen, um Druckkopfberührungen während des Tintenstrahldrucks zu vermeiden.
- Bleiben Sie mit der nachfolgenden Fixierungschemie kompatibel
Diese Anforderungen unterscheiden sich grundlegend von denen der Siebdruckpaste.
Was bedeutet formaldehydfrei für Bindemittel im Farbdruck?
▼Bei der Vernetzung mit N-Methylol-Systemen – der chemischen Grundlage von Melamin-Formaldehyd- und Harnstoff-Formaldehyd-Vernetzern – wird Formaldehyd freigesetzt und verbleibt als Rückstand im ausgehärteten Druckfilm. Für Babytextilien gelten strenge Grenzwerte:
- Öko-Tex Standard 100 Klasse I: ≤20 mg/kg für Produkte, die in direkten Hautkontakt mit Säuglingen kommen
- GB 18401 Klasse A (China): ≤20 mg/kg für Säuglingsprodukte
Formaldehydfreie Bindemittel ersetzen N-Methylol-Vernetzungsmittel durch alternative chemische Verbindungen, die unter Hitzeeinwirkung fixieren, ohne Formaldehyd freizusetzen.
Was ist wasserloses Dispersionsdruckverfahren und warum benötigt es ein anderes Verdickungsmittel?
▼Beim herkömmlichen Dispersionsdruck auf Polyester wird der Farbstoff in einer wässrigen Paste dispergiert, durch Dämpfen oder Thermosol fixiert und anschließend durch reduktives Klären von der Stoffoberfläche entfernt. Beim wasserlosen (anhydrischen) Dispersionsdruck wird die wässrige Phase durch ein ölbasiertes Trägermittel ersetzt, wodurch die Prozessabwässer des Pastensystems selbst deutlich reduziert werden. Standardmäßige wasserquellende Polyacrylat-Verdickungsmittel können ohne die Wasserphase keine Viskosität aufbauen; daher sind speziell für wasserarme oder wasserfreie Systeme entwickelte Verdickungsmittel erforderlich.
